Bild: Tempora Nostra: Geschichte sehen - hören - begreifen

Publikumsarbeit

Wir arbeiten dabei am liebsten mit Publikum im musealen Umfeld oder mit Schulklassen zusammen.
Bei der Wissensvermittelung versuchen wir auch, dem Publikum die Möglichkeit zu geben, Dinge einmal selber auszuprobieren, da sich etwas, das man selber gemacht hat, viel besser "be-greifen" lässt und sich somit auch nachhaltiger einprägt.

  • Sachkultur: Es gibt allerlei mittelalterliche Alltagsgegenstände (z.B. Geschirr, Möbel) in Benutzung zu betrachten.
    Unser Essen wird nach mittelalterlichen "Prinzipien" gekocht. Das heißt, dass wir wenn möglich auf Rezepte unseres Darstellungszeitraumes zurückgreifen - was aber nur selten gelingt, da es zu dieser Zeit noch nicht üblich war Rezepte so aufzuschreiben, wie wir es heute aus den modernen Kochbüchern kennen. Oftmals werden nur die Zutaten genannt, nicht aber die Mengenangaben. Wichtig ist es uns dabei, dass die Zutaten regional und saisonal belegbar sind.
    Bei Bedarf haben wir auch ein hochmittelalterliches Kegel-Spiel (es wird mit einem Stock geworfen und nicht mit Kugeln) zu bieten. Besonders Letzteres ist zum Selber-Ausprobieren wunderbar geeignet.
  • Mode: Die mittelalterlichen Kleidungsstücke werden in Gebrauch demonstriert ("lebendige Kleiderpuppe"). Dabei wird auf die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Mann und Frau und zwischen arm und reich eingegangen. Ein weiteres Thema sind Kopfbedeckungen, deren Vielfältigkeit, ihr praktischer Nutzen und - vor allem in Bezug auf die Frau - der religöse/gesellschaftliche Hintergrund.
    Ein weitere Themenkomplex sind Farben in der Mode. Stoffproben bieten einen Überblick über die erstaunliche Farbigkeit des Mittelalters.
  • Handarbeit/Handwerk: Schmieden, Herstellung mittelalterliche Wendeschuhe, Sticken, Spinnen mit der Handspindel, Fingerschlaufenflechten. Letzere Techniken können auch von interessierten Besuchern ausprobiert werden.

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