Bild: Tempora Nostra: Geschichte sehen - hören - begreifen

Präsentation

Bei der Präsentation haben wir meist ein Mischkonzept: zum einen zeigen wir einen Ausschnitt aus dem Alltagsleben in passender Kleidung und erzählen etwas über unser Handwerk, also eine Art Third-Person-Interpretation.
Ergänzt wird das, wenn es passend ist, durch Display-artige Auslagen, die z.B. einen Groß teil der Kermik zeigen, diverse Alltagsgegenstände oder Halbfabrikate. Auch die modern beschrifteten Färbekärtchen gehören dazu. Sie bieten einen guten Überblick über die im Mittelalter möglichen Textilfarben und nennen die zugehörigen Färbedrogen. Anhand der Halbfabrikate lassen sich sehr gut die Arbeitsschritte erklären.
Die Displays werden durch Erklärungen erläutert.

Idealerweise präsentieren wir unsere Darstellung in "passenden" Räumlichkeiten, wie zum Beispiel bei der Belebung einer Museumsburg.
Ist dies nicht vorhanden, greifen wir auf Zelte und einen großen Baldachin zurück.
Dabei ist uns jedoch klar, dass das Reisen mit einem Zelt im Mittelalter eher selten war. Normalerweise griff man beim Reisen auf Herbergen zurück oder übernachtete bei Verwandten oder in Klöstern.
Die Zelte sollen bei uns daher auch nicht ein Reiselager darstellen, sondern sie sollen (wenn wir damit fertig sind ;-)) eine Innenausstattung zeigen, wie sie in einer festen Behausung zu finden gewesen wäre.
Solange diese Innenausstattung aber noch nicht fertig ist, sollen die Zelte geschlossen bleiben, denn irgendwelche Fantasie-Lagerstätten mit viel Stroh und Fellen zu zeigen, erscheint uns wenig sinnvoll...

Unter dem Baldachin findet die eigentliche Darstellung des Alltagslebens statt: hier wird gekocht und es werden verschiedene Tätigkeiten vorgeführt. Der Baldachin dient dabei hauptsächlich als Schutz vor Regen und Sonne.

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